![]() | 27. Januar 2010 Polyamorie Hmm, da bin ich hier doch über einen Begriff gestolpert, der mich ein bisschen beschäftigt hat. Polyamorie - eine Liebes-/Sex-Beziehung zu mehr als einem Partner Verwerflich? Unmoralisch? Absurd? Oder doch ganz normal? Ja klar, kein Problem? Selbstverständlich? Wie seht Ihr das? Gibt es für Euch nur den/die Einen/Eine? Absolute Treue bis zum Ende? Bin mal gespannt auf Eure Meinungen |
![]() | 27. Januar 2010 Als Single kenn ich das.... von Menue zu Menue..wie mein Hund!! aber das nenne ich eher verliebt..verliebt.. wie die maus in die fledermaus..und die heisst ja bekanntlich PILOT |
![]() | 27. Januar 2010 Hmmm...schwer! Mit dem Herzen absolute Treue und nur einer!!! Körperlich nur einer/eine? Nein, sicher nicht, dass sollte offen ausgesprochen und geklärt sein! Also ich würde bei einer Partnerschaft mit dem Herzen treu sein, aber Körperlich gehöre ich mir und möchte das Leben genießen, sei es mit Frau/Mann und egal ob mit oder ohne Partner. Er hat natürlich die selben Möglichkeiten seine Fantasien auszuleben wie ich und immer in Absprache! Keine Geheimnisse, dass ist das wichtigste! |
![]() | 27. Januar 2010 Hakuin Wenn Du Dich als Single bezeichnest, führst Du aber keine Beziehung. Zumal Du von Menue zu Menue wanderst tststsDas ist am Thema vorbei 6! Setzen! |
![]() | 27. Januar 2010 @Helene Sehe ich auch so Wichtig sind Absprachen und keine Geheimnisse. Aber jeder sollte - auch in einer Beziehung - seine Wünsche ausleben können. Sonst kommt es kurz über lang zu Frust, Unzufriedenheit und letzendlich zur Trennung. |
![]() | 27. Januar 2010 achsoooo also es ist schon schwer mich als 1.Person zu lieben...!!! und nu brauch ich mir gar nicht erst vorstellen, das FRAU..2 von mir lieben sollte |
![]() | 27. Januar 2010 @Hakuin Ob man Dich als 1. Mann lieben könnte, kann ich nicht beurteilen. Dazu müßte ich Deine Verflossenen befragen Die Frage ist: Könntest Du Dir vorstellen, zwei Frauen gleichzeitig zu lieben? |
![]() | 27. Januar 2010 Es gibt hier im Joyclub eine Gruppe Polyamory . Wir leben seit mehr als 3 Jahren in einer Dreierkonstellation und dieses sehr stabil und auch glücklich. Bei unserer Beziehung ist es so, dass meine Frau mit der ich seit 15 Jahren zusammen bin, sich neu verliebt hat, jedoch ohne die Gefühle für mich dadurch zu verlieren. Nach der "Großen Katastrophe" die eine solche Situation für eine Monogame Beziehung bedeutet, haben wir dann auf dem Schlachtfeld der Eitelkeiten bemerkt, dass es auch anders als nach dem allgemein anerkannten gesellschaftlichen Dogma geht. Wir blieben einfach zusammen und dies war die beste Entscheidung für uns. Wir zusammen sind zu einer Familie geworden, so als hätte es nie etwas anderes gegeben. LG Brian |
![]() | 27. Januar 2010 Grundsätzlich eher eine treue Seele, bin körperlich sicher nicht monogam veranlagt. Oder: Gelegenheit macht Liebe.... Und dieses Recht gilt dann natürlich auch für meinen Partner. Auch wenn es manchmal schwer fällt... |
![]() | 27. Januar 2010 @Brian Schön, dass Deine Beziehung nicht daran zerbrochen ist |
![]() | 27. Januar 2010 schwierige sache - das so offen zu leben - ich denk die meisten leben das verdeckt - weils offen nicht klappen würde. da gehört wohl schon eine ziemlich gefestigte auf guten beinen stehende beziehung dazu um das auszuhalten - der großteil derer die ich kenn sind viel zu egoistisch als dass sie teilen könnten. ob ich das könnte!? ich kanns mir zumindest vorstellen unter oben angeführten aspekten.... ~M~ |
![]() | 27. Januar 2010 In einer Beziehung leben und gleichzeitig noch eine Dritte so lieben, wie ich meine Partnerin liebe? Schwer zu sagen, ob ich das könnte. Denn das bedeutet, das beide Partnerinnen gleichberechtig von mir geliebt werden und ich für beide auch die gleiche Zeit aufbringe. Aus der Sicht meiner jetzigen Einstellung würde ich das eher mit NEIN beantworten, denn ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich das umgekehrte Spiel akzeptieren könnte. Ich glaube, anders wäre es, wenn ich der zusätzliche Part bin, denn dann weiß ich vorher, auf was ich mich einlasse und kann entscheiden, ob ich dieses Verhältnis möchte und was mir die Partnerin wert ist. Glücklich aber die, denen dieser schmale Grat gelingt. |
![]() | 27. Januar 2010 Denn das bedeutet, das beide Partnerinnen gleichberechtig von mir geliebt werden und ich für beide auch die gleiche Zeit aufbringe. Es gibt einen riesigen Unterschied, zwischen gleichberechtigt innerhalb der Beziehung und dem Anspruch das Leben gleichmäßig aufzuteilen. Die Gleichberechtigung innerhalb der Beziehung ist ein Thema was von Polybeziehung zu Polybeziehung schwankt. Es gibt Paare die unterscheiden eindeutig zwischen Haupt und Nebenpartner und es gibt Paare die haben keine solche Abstufung, so ist es bei uns. Was jedoch nicht klappen wird, ist der versuch Zeit, Sex oder Erfahrungen gleichmäßig zu verteilen. Jeder kennt wohl die Anstrengungen die nötig sind, mit Freunden einen Gemeinsamen Urlaub zu planen, mit dem selben Denkenmustern ein gemeinsames Leben zu planen ist von vorne herein zu scheitern und damit zum Streit verurteilt. Wichtig ist einzig bei der Zeit-, Sex-,...einteilung, dass ein Gemeinschaftsgefühl entsteht aus dem Einzelaktivitäten heraus entstehen und nicht ein Management gegeneinander etabliert wird. |
![]() | 27. Januar 2010 @Baerli Ich denke, dass der Mensch, mit dem man/frau auch den Alltag lebt, immer eine besondere Rolle spielen wird. Ich könnte mir auch nicht vorstellen, beide "Partner" gleichwertig zu lieben, denn man/frau lebt - im Normalfall - doch nur mit einem zusammen. Wohl eher als Partnerschaft mit Verhältnis nebenbei?? |
![]() | 27. Januar 2010 Gut, aber dann stellt sich mir die Frage, wenn es einen "Hauptpartner" und einen "Nebenpartner" gibt, sprechen wir dann auch von polyamor lebend? Oder ist das dann nicht eher eine offene Beziehung, die vom "Hauptpartner" toleriert wird? Im Onlinewörterbuch steht als Def. unter anderem folgendes „Die Praxis, der Zustand, oder die Fähigkeit, mehr als eine liebevolle sexuelle Beziehung zur gleichen Zeit zu führen, mit vollem Wissen und Einverständnis der beteiligten Partner.“ ...und für mich lese ich hier besonders das kleine Wörtchen mehr heraus. Ich schätze mal, die Spannweite, was der Einzelne unter polyamor versteht ist genauso vielfältig wie die Definition Liebe, die ja ebenfalls jeder für sich anders definiert. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Gefühle von polyamor Lebenden jeweils für sich gewertet werden. Da ist die Person, die zwei oder mehrere Partner liebt, die ihre Gefühle aber unterschiedlich verteilt....in die besagte(n) Haupt- oder Nebenperson(en). Da ist der Hauptpartner, der seinen Partner so liebt, dass er tolerant dessen Nebenbeziehungen dulden kann, weil er weiß, dass er trotz allem geliebt wird. ...und da ist der Nebenpartner, der vielleicht auch viel intensiver liebt und daher sich mit der Rolle des "Nebenpartners" einverstanden fühlen kann. Auch wenn diese Person in der Rolle der/des Geliebten ist, welche akzeptieren muss, dass zu bestimmte Zeiten (besondere Feiertage, Urlaubstage, Wochenenden) der Partner nicht da ist. Weil vielleicht auch noch Kinder mit im Spiel sind, die von all dem nichts wissen, die aber ein Recht auf die Gegenwart der Mutter/des Vaters haben. |